Die letzte Etappe – eine Genussfahrt zum Abschluss!
Heute Morgen hiess es Abschied nehmen von unserem ultramodernen Appartement in Bozen. Die Gravelbikes waren ein letztes Mal gepackt, und schon ging’s zum Bahnhof.
Unser Plan: Mit dem Zug auf den Brenner und anschliessend eine gemütliche Genussfahrt nach Innsbruck!
Etappe 16 - Von Ultracyclisten, Gümmelern und der Sehnsucht nach einem Wienerschnitzel!
In der Nacht wurde es erstmals richtig frisch: 7 Grad! 🥶 Aber die Wetterprognose versprach Sonne und angenehme 20 Grad. Also keine Eile am Morgen!
Im Hotel «Zum Goldenen Löwen» genossen wir erst einmal das reichhaltige Frühstück. Bis alles wieder sauber in den Taschen verstaut und die Gravelbikes startklar waren, zeigte die Uhr bereits halb elf.
Etappe 15 - Dem Regen davongefahren – mit etwas Hilfe von Trenitalia!
Auf unserer Rückreise Richtung Norden nehmen wir es etwas gemütlicher. Schliesslich haben wir noch gut eine Woche Zeit und müssen nicht jeden Kilometer mit dem Velo zurücklegen. Wir fahren dorthin, wo die Sonne scheint!
Umkehrpunkt Rom – jetzt geht’s wieder nordwärts!
Am Samstag hiess es Abschied nehmen von Rom. Die Gravelbikes waren gepackt, und die rund 2,5 Kilometer zum Bahnhof Termini sollten eigentlich ein gemütliches Einrollen werden.
Denkste! Ausgerechnet auf diesem kurzen Stück verabschiedete sich meine rechte elektronische Schaltung. 🙈 Zum Glück war der Bahnhof nicht weit, sodass ich die letzten Meter im kleinsten Gang hinstrampeln konnte.
Rom, Tag 2 – Mit dem Pilgerpass in den Petersdom!
Unser zweiter Tag in Rom begann gemütlich. Keine Lust, selbst Frühstück zu machen, also ab in die Cafeteria nebenan: Caffè, succo d’arancia und Cornetto. Dazu die grosse Frage: Wie geht unsere Reise morgen weiter?
Sonne, Meer, weitere italienische Städte oder doch Richtung Tirol? Möglichkeiten gäbe es viele! Ein erster Entscheid ist gefallen:
Roma – zwischen Antike und Touristenwahnsinn!
Ein Tag in Rom – oder: Wo kommen bloss all diese Leute her?
Geschätzte 15 Jahre ist es her, seit wir Rom das letzte Mal besucht hatten. Damals mit unseren Kindern, die gerade im Teenageralter waren, ebenfalls während der Herbstferien.
Aber was wir heute erlebten, hat uns beinahe umgehauen!
Etappe 14 – Roma, wir haben es geschafft! 🇮🇹
Der Blick aus dem Fenster am Morgen war vielversprechend: trocken! Also nichts wie los. Vorher natürlich noch ein typisch italienisches Frühstück mit Schoggi-Gipfeli und einem Caffè doppio. So lässt sich auch eine letzte, lange Etappe gut in Angriff nehmen.
Kurz nach neun Uhr sassen wir bereits im Sattel und rollten auf welligen Strassen südwärts.
Ruhetag in Viterbo – 1005 Tage bis weisser Rauch
Tja … nachts muss es tatsächlich geregnet haben. Als wir morgens zum Frühstück gingen, war es allerdings trocken – und von weiterem Regen keine Spur. Haben wir unseren Ruhetag etwa umsonst eingelegt? 😅
Ein Blick aufs Regenradar beruhigte das Gewissen: Wären wir Richtung Rom losgefahren, wären wir vermutlich direkt in eine Regenzelle hineingeradelt. Und nach 13 Etappen darf man sich ja auch einen zusätzlichen Ruhetag gönnen.
Etappe 13 - Ein Schreckmoment auf dem Weg nach Rom
Der Tag begann eigentlich ganz friedlich. In Bagni San Filippo trafen wir bereits frühmorgens Menschen, die ihre Morgentoilette kurzerhand in der warmen Naturtherme erledigten. 😇 Wir verzichteten aus Zeitgründen auf das Wellnessprogramm, gönnten uns lieber ein richtiges Frühstück und machten uns auf den Weg.
Etappe 12 – Siena → San Filippo - 74 km, 1’020 Hm
Der Tag begann standesgemäss in unserem Superappartement in Siena: feiner Espresso und gefüllte Croissants. So lässt es sich in einen 1’000-Höhenmeter-Tag starten. 😋
Kaum auf der Strasse, kamen sie uns entgegen: die Fahrer der Eroica auf ihren wunderschönen Vintage-Rennrädern. Viele waren bereits seit vier Uhr morgens unterwegs!
Etappe 11 - Strade Bianche, L’Eroica und unser 100-m²-„Schnäppchen“ 😎
Castelfiorentino → Siena
63 km | 630 Hm
Nach unserem gestrigen Lucca-Touristenschock beschlossen wir, heute einen weiteren Touristenmagneten grossräumig zu umfahren: San Gimignano, das „Manhattan des Mittelalters“ mit seinen berühmten Türmen. So schön es dort auch ist – die zusätzlichen fast 1’000 Höhenmeter mussten wir uns nicht unbedingt antun. 😉
Etappe 10 - Mitten im Herzen der Toskana
Orbicciano - Castelfiorentino 83 km, 650 Hm
Nach einem wunderbaren Frühstück im Old Stone House hiess es Abschied nehmen von unseren Gastgeberinnen Maura und Josy. Nochmals herzlichen Dank für die tolle Gastfreundschaft!
Zunächst ging’s flott bergab, doch die toskanischen Hügel liessen nicht lange auf sich warten.
Etappe 9 – Marina di Massa → Orbicciano | 45 km | 405 Hm
Nach unserem Ruhetag am Meer mussten wir zunächst zurück auf die Via Francigena. Doch dann kam mir eine vermeintlich geniale Idee: Warum nicht meinem Track vom Tuscany Trail 2019 folgen? Den war ich schliesslich schon einmal gefahren – was sollte da schiefgehen? 😇
Ruhetag – und warum wir eigentlich nach Rom radeln
Nach sieben Tagen hintereinander auf dem Velo war es Zeit für einen Ruhetag. Und wo könnte man den besser verbringen als am Meer? In Marina di Massa haben wir unweit des Strandes günstig ein ganzes Appartement gefunden – perfekte Voraussetzungen für einen Tag „dolce far niente“.
Tag 8 - Zurück in die Vergangenheit … und vorwärts ans Meer!
Manchmal fühlt sich die Via Francigena tatsächlich wie eine kleine Zeitreise an. Kaum verlässt man die Hauptstrasse, verschwinden Verkehr, moderne Häuser und Alltag – und plötzlich rollen wir durch enge Gassen, über jahrhundertealtes Pflaster und vorbei an alten Steinhäusern, die vermutlich schon unzählige Pilger kommen und gehen sahen.
Tag 7 - Über den Apennin in die Toscana!
Heute hiess es endgültig: Ciao Po-Ebene! Nach Tagen im Flachland wurde unsere Via Francigena wieder deutlich dreidimensionaler. 😅
Über 1’300 Höhenmeter führte uns die Route hinauf in den Apennin und schliesslich über den Passo della Cisa. Die Beine hatten wieder ordentlich zu tun – aber mit jedem Höhenmeter wurde die Landschaft schöner und bergiger.
Tag 6 - Castel San Giovanni → Parma 93 km
Die Po-Ebene liegt hinter uns! Nach Tagen zwischen Reisfeldern, Flüssen und endlos flachem Land wartet morgen eine ganz andere Nummer: der Passo della Cisa. Noch einmal ordentlich Höhenmeter sammeln – und dann geht’s hinunter in die Toscana! 😅
Tag 5 - Zum Thema saubere Gravelbikes…
Gemütlicher hätte der Tag kaum beginnen können: Kaffee und Brioche in einem italienischen Café in Mortara. ☕️ Danach auf die frisch geputzten Gravelbikes und entspannt der Via Francigena folgen.o
Tag 4 - Mitten im Reisland – und plötzlich dreht sich alles um die Gans!
Heute führte uns die Via Francigena kilometerweit durch eine Landschaft, die wir im Piemonte so nicht erwartet hatten: Reisfelder, soweit das Auge reicht!
Und wir kamen genau zur richtigen Zeit. Ende September ist Erntezeit und wir konnten live zuschauen, wie eine riesige Erntemaschine den Reis aberntete und gleich nebenher einen Anhänger füllte. Landwirtschaft im XXL-Format – eindrücklich!
Tag 3 – Aosta → Ivrea 103 km 707 Hm
Der Tag begann ausgesprochen gemütlich. Raus aus Aosta, runter zur Dora und entspannt dem Fluss entlang. So könnte es eigentlich bis Rom weitergehen …